Eilftes Kapitel.
Auferſtehung Gregor Motte's.— Wie der Zufall mitunter
die Plaͤne weiſer Maͤnner zu nichte macht.— Was davon
kommt, wenn man ſich nach rechts wendet, ſtatt nach links.
— Vernuͤnftige Gedanken eines jungen Mannes uͤber das
Verlieben.— Wieder ein Vorfall, der zu einem langen
Geſpraͤche fuͤhrt, welches, wie es gewoͤhnlich vorkommt, mit nichts Beſonderem endet.
Waͤhrend ſich die im vorigen Kapitel berichteten Dinge ereigneten, war Gregor Motte in dem Kerker, wohin ihn ſein Herr geſteckt hatte, geblieben. Die Wahrheit zu geſtehen, war er anfaͤnglich gar nicht ganz unzufrieden mit ſeiner Lage geweſen, da ſie ihn außer den Bereich der indianiſchen Pfeile brachte. Da aber auf der Seite des Kellers, wo ſich die Wilden naͤherten, kein Fenſter war, wurde ſeine Begier, das, was draußen vorging, zu erfahren, bald ausnehmend druͤckend und mit der Zeit erzeugte das um ihn herr⸗ ſchende tiefe Schweigen tauſend einander draͤngende Befuͤrchtungen. Schon von Furcht gequaͤlt, wurde ploͤtzlich ſeine Naſe von einem ſtarken Rauche begruͤßt, der ihn in Todesangſt verſetzte. Er ſchloß augenblick⸗
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