Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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ten, erregte Mitleid und Rachſucht. Hier lag ein graukoͤpfiger Cavalier, der ſich tapfer gewehrt hatte, denn ſeine Haͤnde waren, als er das indianiſche Meſ⸗ ſer erfaßt hatte, bis auf den Knochen durchſchnitten worden. Dicht neben ihm lag ſeine Gattin, die ihn nach der neuen Welt begleitet, um ſein Schickſal zu theilen, und zwiſchen ihnen ein junges Maͤdchen, ohne Zweifel ihre Tochter, mit von einem Tomahawk ge⸗ ſpaltenem und ſeines blonden Haares beraubtem Kopfe. Hier und da lagen kleine Kinder, denen das Gehirn zerſchmettert worden war, und mehr als Ein Mal tra⸗ fen ſie eines dieſer unſchuldigen Schlachtopfer in den Armen ſeiner Mutter oder treuen ſchwarzen Waͤrterin, die mit ihm umgekommen war. Der Letzte, den ſie ſahen, war ein verbannter, umherirrender Quaͤker, dem ſeine paſſive Widerſtandsloſigkeit hier wenig genuͤtzt hatte.

Die Einen lagen in der gluͤhenden Sonnenhitze, Andere waren in die noch rauchenden Ruinen gewor⸗ fen worden und vom Feuer halb verzehrt, und Alle hatten den blutigen indianiſchen Gebrauch des Skal⸗ pirens erlitten. Kein Mann, kein Weib, kein Kind war verſchont worden. Schwarz und Weiß lag neben einander und der Sklave war mit ſeinem Herrn zum Richterſtuhle Desjenigen, welcher keinen Unterſchied kennt, hinaufgerufen worden.

So laͤuft das Rad der Zeit und zerſchmettert Die, uͤber welche es hinlaͤuft.