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men, daß fuͤr dies Mal wenigſtens die Gefahr voruͤber ſei. Die Nacht verging unter aͤngſtigender Ungewiß⸗ heit, aber ohne die Spuren des Feindes, und am fol⸗ genden Morgen ging eine Abtheilung hinaus, um vor⸗ ſichtig den Feind aufzuſuchen, fand von demſelben je⸗ doch nur noch die bis in den Wald reichenden Spuren und Alle waren der Anſicht, daß ſie ſich entfernt haͤt⸗ ten, um nicht wiederzukehren.
Da ſie ſich nun wieder etwas ſicherer fuͤhlten, kehrten ihre Gedanken zu dem Trauerſpiele, welches ſie auf dem gegenuͤberliegenden Ufer, wo jede Spur des Lebens vernichtet worden war, geſehen hatten, zuruͤck. Die Wilden hatten ſich entfernt, nachdem ſie ihr blu⸗ tiges Geſchaͤft vollendet und nichts als Tod und Ver⸗ heerung zuruͤckgelaſſen. Mehrere Meilen weit zu bei⸗ den Seiten des Fluſſes erſtreckte ſich eine oͤde, todte Wuͤſte und außer dem Hauſe Maſter Tyringhams ſtand auch nicht ein einziges Gebaͤude mehr. Die ganze Gegend war wie vom Feuer verſengt. Die Frucht von langen, jahrelangen Gefahren, Muͤhſeligkeiten und Entbehrungen war in einer einzigen Stunde zerſtoͤrt worden und der Beſitzer der Felder lag als verſtuͤm⸗ melte Leiche unter den Ruinen..
Eine Abtheilung von den Leuten Maſter Tyring⸗ hams eilte von Beſitzung zu Beſitzung, um zu ſehen, ob irgend noch Jemand dem Tode entgangen ſei, und ſowohl dieſen Beiſtand anzubieten, wie auch die Tod⸗ ten zu beerdigen. Das Schauſpiel, welches ſie erblick⸗
Die Tochter des Puritaners. 1. 14


