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Wolke, die unbemerkt herangezogen war, einen Blitz
entſendete, welchem ein Donnerſchlag folgte, der die Einmiſchung einer hoͤhern Macht anzukuͤndigen ſchien. Die Wolke oͤffnete ihren Schooß und eine ſolche Suͤnd⸗ fluth von Regen ſtroͤmte daraus hernieder, daß in we⸗ nigen Minuten die Flammen gaͤnzlich verloͤſcht waren und die Wilden gezwungen wurden, in den Stallun⸗ gen Schutz zu ſuchen, wo ſie ſchweigend und beſtuͤrzt daſtanden, bis ſie ihr Anfuͤhrer anredete.
„Der große Geiſt des weißen Mannes beſchuͤtzt das Langmeſſer und ſagt, daß er leben muͤſſe. Laßt uns nach Hauſe zuruͤckkehren, denn er koͤnnte zornig werden, daß wir uns ſeinem Willen widerſetzen. Er mag leben, um die Geſchichte dieſes Tages zu erzaͤhlen und ſeine Kinder zu lehren, wie ſich der rothe Mann raͤcht.“. Alle waren von derſelben Empfindung bewegt und pflichteten ihm bei. Sie nahmen ihre Todten
und Verwundeten und zogen ſich unter dem Abſingen
ihrer Todeslieder in den Schutz der Waͤlder zuruͤck. Die kleine Beſatzung begab ſich, nachdem ſie in ſtummer Ehrfurcht das Voruͤbergehen des von der Vor⸗ ſehung geſendeten Regenſturzes abgewartet hatte und fand, daß die Wilden nicht wieder erſchienen, in das Haus zuruͤck und berieth ſich uͤber das, was nun zu thun ſei. Es wurde einſtimmig beſchloſſen, bis zum folgenden Morgen auf der Wacht zu bleiben, und wenn
in dieſer Zeit kein weiterer Angriff erfolge, anzuneh⸗


