Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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hoͤrende und ihn anblickende Gemeinde, daß ihm die Ohren fehlten.

Dies, rief er mit faſt uͤbernatuͤrlicher Heftig⸗ keit,dies ſind die Zeugniſſe der Aufrichtigkeit meines Glaubens und der Wahrheit meiner Lehren, dies ſind die Belohnungen, die ich erhalten habe, weil ich den

Geboten meines Herzens und Verſtandes folgte. Dieſe

Zeichen der Infamie, welche in fruͤheren Zeiten die niedrigſten und abſcheulichſten Verbrecher gegen den Frie⸗ den der Geſellſchaft und die Rechte ihrer Nebenmenſchen erkennen ließen, werden von einem Manne getragen, der, wenn er auch als Verbrecher vor dem Throne der Gnade ſteht und demuͤthig auf Verzeihung hofft, an jedem Verbrechen gegen ſeine Nebenmenſchen unſchul⸗ dig iſt, und fuͤr deren Geiſteswohlfahrt gern ſein Leben hingeben und noch uͤber das Opfer jubeln wuͤrde. Um mich ſelbſt kuͤmmere ich mich nicht, denn ich wußte, was ich zu erdulden haben wuͤrde und war darauf vor⸗ bereitet, ja auf noch mehr, aber und hier deutete er auf eine Matrone, neben welcher ein junges einfach gekleidetes Frauenzimmer ſaß,aber ſeht hierher die, welche ich mehr als alle irdiſche Schaͤtze liebe, hat meine Leiden und Schmach getheilt, ſie ſind von dem friedlichen Kamine unſers geringen Hauſes fortge⸗ ſchleppt worden, wie die Tochter von Ifrael, um mit Verbrechern zuſammengeſteckt und von Kerkermeiſtern beleidigt zu werden, ſie ſind geſchmaͤht, beſchimpft, ja von Thieren in Menſchengeſtalt geſchlagen worden und