chen liebelte, endlich als alter Junggeſelle ſtarb und bei ſeinen Ahnen begraben wurde. Die Toͤchter traten, wenn ſie ſich nicht bei guter Zeit verheiratheten, gewoͤhn⸗ lich in ein Nonnenkloſter, ſo lange dieſe Zufluchtsorte fuͤr alte Jungfern in England bluͤhten. Wenn es je eine Familie gab, die eine ſo lange Periode hindurch, waͤhrend welcher die Welt ſo oft von politiſchen und andern Revolutionen umhergeſchleudert worden war, eine tadelloſe Exiſtenz bewahrt hatte, ſo mußten es die Ha⸗ bingdons ſein, von denen bis zu der Zeit, wo unſere Geſchichte beginnt, noch kein einziger aufgehangen oder gezwungen worden war, ſein Vaterland wegen Ver⸗ brechen, Hochverraths oder Patriotismus zu verlaſſen. Das gegenwaͤrtige Haupt dieſer alten, obgleich nicht ſehr beruͤhmten Familie war Everard Habingdon, der mit Recht auf die Wuͤrde eines Esquire Anſpruch machen konnte, die, wie er richtig bemerkte, weit aͤlter war, als die Lumpentitel, die ſich unter den Verderb⸗ niſſen des Feudalſyſtems erhoben hatten. Er war ein harmloſer Mann, etwas zuruͤckhaltend, wo nicht geradezu ſchuͤchtern, etwas von einem Gelehrten, ein wenig von einem Aſtrologen, mehr noch von einem Alterthums⸗ forſcher und ſeinem Koͤnige ergeben wie ein Colonial⸗ beamter, wie ſich es nach den ariſtokratiſchen Anſpruͤchen ſeiner Familie erwarten ließ. Es war dafuͤr aber noch beſſerer Grund vorhanden. Er hatte ein Buch zur Vertheidigung des Jus divinum und gegen die Toleranz geſchrieben, worin er behauptete, daß der Wunſch nach
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