die zarte Aufmerkſamkeit der Tochter und das freundliche Lächeln ſeiner Enkel riefen ſchnell die gute Laune wieder zurück. Nur ſelten verließ er ſeine Beſitzung; aber er beſuchte regelmäßig einmal des Jahrs ſeinen guten Freund William Penn und den würdigen Sadrach Geldpfennig, mit welchem er manche Zwiſtigkeiten über die Sitte, den Hut aufzubehalten, über das Schickliche, ſich zu verbeu⸗ gen, und über den Glauben, man werde vom Geiſte bewegt, abzuthun hatte. Allein ſeine Worte machten nicht nur keinen Eindruck auf die trockne Seele Sadrach's, ſondern man wollte auch bemerken, daß er, ſobald er den Heern von weitem anſichtig ward, ſeinen Hut recht nachdrücklich in die Stirne preßte und ihm obendrein einen Schlag auf den Deckel gab, um ſeinem alten Geg⸗ ner tüchtig Trotz zu bieten.
Dominic Kanttwell heirathete nicht lange nach dem Ende der ſchwediſchen Herrſchaft das ſchönſte und reichſte Mädchen von ganz Elſingburg, und predigte am Sonn⸗ tage darauf eine furchtbare Philippica gegen die Gelüſte des Fleiſches und gegen die gottloſe Sucht nach Reich⸗ thümern und zeitlichen Schätzen.
Dieſe gar nicht erwartete Untreue gegen ſeine Grund⸗ ſätze empörte die Tante Editha in hohem Grade; ſie wollte nichts mehr von ſeinen Lehren wiſſen, wurde eine Schwedenborgianerin und heirathete Wolfgang Langfan⸗ ger, damals ein rüſtiger Wittwer, welcher einſt des Nachts unter ſeinen bekannteſten Freunden erklärte, un⸗


