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6. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 2. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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eine ſchöne Beſitzung an den ufern eines kleinen Fluſſes, ungefähr in gleicher Entfernung von Elſingburg und Coaquanock, wo ſie in ländlicher Behaglichkeit und Ruhe, in dem Genuſſe von Geſundheit, Muße und Wohlhaben⸗ heit, verbunden mit Bewegung und Thätigkeit, den Strom des Lebens ſo zufrieden niederglitten, als es in dieſer beſten aller Welten möglich iſt.

Der Heer und ſeine Tochter konnten ſich aber nie über die Grundſätze der Landwirthſchaft vereinigen. Chri⸗ ſtina war für die Anpflanzung von Blumenparkets, von zierlichem Buſchwerk, überhaupt für die Verſchönerung aller Anlagen ringsum, während der Heer eine wahrhaft verwünſchte Neigung zu dem Nützlichen hatte, und einen Fleck mit Rüben höher hielt, als ein Beet von tauſend⸗ äugigen Tulpen. Chriſtina brachte es zuletzt ſo weit, daß er ihr verſprach, der Verſchönerung einige Aufmerkſam⸗ keit zu widmen und einige Lieblingsblumen zu pflanzen; ein Verſprechen, welches er gewiſſenhaft hielt, indem er ein anſehnliches Beet von Blumenkohl pflanzte.

Im Verlaufe der Zeit ſah der Heer ſein Geſchlecht durch einen kleinen blauäugigen Enkel vermehrt, und war drei lange Tage in arger Noth, ob er ihn nach ſei⸗ nem unſterblichen Guſtav Adolph, oder nach ſeinem Freunde, dem Statthalter von Neu⸗York, benennen ſollte. Die Dankbarkeit trug endlich den Sieg über die Anhänglichkeit an den großen Helden davon, und der Knabe erhielt den Namen Richard. Der zweite Enkel