Teil eines Werkes 
6. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 2. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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lich! in einem ſolchen Falle ſtehen immer zwei gegen einen, um nicht zu ſagen gegen nichts; denn der Liebende und die Schöne ſind auf der einen Seite, und auf der andern Niemand.

Gut denn, ſagte der Heer,morgen ſoll eure Hochzeit ſein.

Nein, ich muß bitten, ſie erſt übermorgen zu feiern, erwiederte der Statthalter Lovelace;ich muß Zeit haben, Geſellſchaft zuſammen zu bitten, und bei dem Himmel, Heer, wir wollen ein wenig zechen, nicht?

In der That, verſetzte der Andere,ich ſehe kei⸗ nen abſonderlichen Grund, warum das Herz eines alten Mannes, wie ich bin, ſich bei einer ſolchen Gelegenheit nicht freuen ſollte. Ich will auf das Wohl der beſten aller Töchter einen Becher mit dir leeren.

Ja und auf das Wohl eines jeden Buchſtaben in ihrem Namen, oder mein Name ſoll nicht Richard Lovelace ſein..

Nachdem man ſich auf dieſe Weiſe vereinigt hatte, machte der wackere Ritter Lovelace ſeine Vorbereitungen, um die Hochzeit in einer Weiſe zu feiern, die ſeiner eige⸗ nen Würde eben ſo angemeſſen wäre, als der Achtung vor Chriſtina, deren Schönheit und Charakter ſein gan⸗ zes Herz gewonnen hatten. Etwas bat er ſich vorzüglich aus nämlich, der Geiſtliche, welcher das junge Paar vereinigte, ſollte kein ſtutzöhriger Pfarrer und das Hoch⸗ zeitkleid nicht von einer franzöſiſchen Putzmacherin ſein.