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daß die wilden Jäger nicht wenig eiferſüchtig wurden, denn ſie halten ſehr viel auf ihre Ueberlegenheit, ſowohl im Kriege, wie auf der Jagd. Als Königsmarke be⸗ merkte, daß dieß der Fall ſei, that er abſichtlich mehrere Fehlſchüſſe und ſie zeigten ſich wieder heiter, da ſie dach⸗ ten, ſein früheres Glück ſei blos ein zufälliges geweſen.
Nach und nach erwarb er ſich ihr Vertrauen in höherm Grade und ſie geſtatteten ihm, allein in den Wäldern zu jagen, ſo daß es ihm leicht geweſen wäre, aus dem Ge⸗ biete zu flüchten, hätte ihn der Gedanke, Chriſtina zu verlaſſen, nicht abgeſchreckt.
Er kämpfte oft mit ſich ſelbſt, ob es nicht beſſer wäre, zu verſuchen, nach Elſingburg zu entfliehen, um den Heern von der Lage ſeiner Tochter zu unterrichten, und ihn in den Stand zu ſetzen, Maßregeln zu ihrer Auslöſung zu treffen; die Beſorgniß jedoch, die Wilden möchten ſeine Flucht dadurch rächen, daß ſie ſeine Mit⸗ gefangene dem Tode preisgäben, hielt ihn ab, ſeinen Plan zu verwirklichen.
Wenn Königsmarke eine Mußeſtunde hatte, ſo wie an den Abenden, ergötzte ihn oft, denn er hatte ſich mit der indianiſchen Sprache hinreichend bekannt gemacht, die unterhaltung mit einem alten indianiſchen Krieger, dem Vater ſeiner Gebieterin, welcher bei der Familie wohnte.
Ollentangi, wie man ihn nannte, war ſeiner Zeit ein großer Krieger, Stagtsmann und Jäger geweſen. Er war nun faſt ſiebzig Jahre alt und lebte, da er der Paulding V. 16


