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Anſiedlung gekommen ſei, um durch Geldvertheilung und Beſtechung die Bevölkerung in ihrer Treue gegen den großen König Guſtav Adolph wanken zu machen. Vielleicht lächeln die Leſer über den Gedanken, eine Gemeinde mit halben Hellern beſtechen zu wollen, da das Papiergeld jetzt in einer ſolchen Menge vorhanden iſt,
daß die Dollars umher fliegen, wie die Mücken an einem
heißen Sommertage und man wirklich nun zuweilen hun⸗ dert und mehr derſelben anwenden muß, um das Gewiſ⸗ ſen eines Menſchen zu kaufen. Aber wir ſagen es ihnen gerade in's Geſicht— ihr Lächeln verräth nur eine gänz⸗ liche Unbekanntſchaft mit der Einfalt jener Zeiten, wo ein Heller ſo viel Werth hatte, als ſechs weiße und vier ſchwarze Wampum, und wo ein Strich Landes, größer als ein deutſches Fürſtenthum, einmal für ſechszig Tabaksbüchſen, hundert und zwanzig Pfeifen, hundert Maultrommeln und ein Stückchen rothe Schminke verkauft wurde. Man hat die ſcharfſinnige Bemerkung gemacht, der Werth des Geldes beſtimme und regle die Gewiſſen der Menſchen, wie jeden andern Gegenſtand des Handels und Verkehrs, ſo daß der Verdacht, den der Statthalter Pfeifer geſchöpft hatte, nicht ganz ſo lächerlich war, wie mancher unwiſ⸗ ſende Leſer beim erſten Blicke anzunehmen geneigt ſein möchte. Wir geben dieſe Auseinanderſetzung gratis, bemer⸗ ken jedoch, daß es durchaus nicht in unſerer Abſicht und in dem Plane des Buches liegt, den Dingen einen Anſtrich von Wahrſcheinlichkeit und den Handlungen die Farbe des
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