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als eine vortreffliche Gattin und eine muſterhafte Mutter, denn ſie ließ ihren Gatten nie ausfindig machen, daß ſie kein Engel ſei, noch die Kinder, daß ſie durch Bitten und Ungeſtüm ſich beſiegen laſſe. Zu meinem Bedauern muß ich jedoch bemerken, daß die gute Madame Vancour nie das Glück hatte, die Mutter einer wirklichen, betitel⸗ ten Lady zu ſein. Im Verlaufe der Zeit kam aber einer von Sybrandt's Vettern, ein tapferer Degen, über das Meer und war Baronet und die alte Dame tröſtete ſich, daß ſie, wenn nicht die Mutter, doch die nahe Verwandte des nahen Verwandten eines Mannes war, deren Vetter ſeine Frau zu einer betitelten Lady machen konnte. Das Beſte bei der Sache war, daß der Vetter bei Jahren und Junggeſelle und daß Sybrandt ſein rechtmaßiger Erbe war.“
„Wer weiß,“ dachte Madame Vancour—„wer weiß, vielleicht ſtirbt er unverheirathet und ich ſehe doch noch zuletzt meine Catalina als Lady.“
Leute, die etwas von dem Tode Anderer zu erwar⸗ ten haben, hoffen immer, ſie zu überleben. Madame war beinahe doppelt ſo alt, als der Mann, auf deſſen Hinſcheiden ſie rechnete.
„Sybrandt,“ ſagte Sir William—„ich werde morgen früh, bevor ihr auf ſeid, abreiſen müſſen. Lebt wohl! Und das Glück ſei euer Geleiter heute, und mor⸗ gen und alle Tage eures Lebens. Ich habe nur ein Wort hinzuzuſetzen— Thätigkeit, ſeid deſſen eingedenk,


