Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Und hat hat Gilfillan die Wahrheit geſagt? flüſterte Sybrandt, denn er wagte es nicht, die Frage laut zu thun.

Ja, hauchte ſie und wandte ihm ihr lebendiges Auge voll zu, während die ſanfte Röthe ihre blaſſe Wange wieder beſuchte und ihren ſchneeweißen Hals mit Roſen bedeckte.

So biſt du mein, Catalina, endlich! ſagte Sybrandt, als er ihre ſanfte, hingebende Geſtalt aus ſeinen Armen ließ.

Du nimmſt meines Oheims Vermächtniß an? fragte ſie mit einem Lächeln, das ſie lange nicht gekannt hatte.

Ja, wenn du dich ihm zufügſt, theuerſtes Weſen!

Du mußt es mit dieſer Zugabe nehmen, ſagte ſie und er beſiegelte die Urkunde auf ihre warmen, wil⸗ ligen Lippen.

Was mögen ſie nur ſo lange mit einander zu reden haben? dachte die alte Dame, während ſie von ihrem Stuhle an die Thüre, und von der Thüre zu ihrem Stuhle trippelte. Da ſie die wachſende Wärme der Unter⸗ haltung hörte, nahm ihre Unruhe zu und niemand kann ſagen, was die Folge hätte ſein können, wären Catalina und Sybrandt nicht in das Zimmer getreten, ſo glücklich ausſehend, daß die alte Dame dachte, der leibhaftige T=l ſei in ihnen Beiden. Sobald Sybrandt weg war, erklärte Catalina ihrer Mutter alles.Ach, dachte die