Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Aber warum hat ſie meinen Brief nicht beant⸗ wortet? dachte er wieder.

Sybrandt, fuhr ſie fort,ich habe euch zu ſehen verlangt, um mit der vollen Billigung meines Vaters und meiner Mutter euch zurückzugeben, was euch gebührt. Ich bin mündig. Hier iſt die Uebertragungsurkunde. Wenn ihr den Frieden meiner Seele liebt, ſo nehmt ſie, ich bitte euch, eben ſo gerne an, als ſie euch gegeben wird.

Wie? meine Baſe berauben? Nein, Catalina, nie!

Ich fürchtete es, ſagte Catalina mit einem Seuf⸗ zer,ihr achtet mich nicht genug, um ſelbſt Gerechtig⸗ keit durch mich üben zu laſſen.

Es würde Gemeinheit es würde Erniedrigung ſein; und da ihr mich des Mangels an Achtung gegen euch beſchuldigt, ſo wird mir erlaubt ſein, zu ſagen, daß ich zu ſtolz bin, irgend ein Geſchenk anzunehmen, am wenigſten ein Geſchenk wie dieſes, von euch, welche die Reue eines Mannes, der faſt dem Tode nahe war, der ſeinen Irrthum entdeckt hatte und ſich beeilte, ihn zu ſühnen, keiner Beachtung werth hielt.

Was was meint ihr? rief Catalina.

Den Brief, welchen ich euch ſandte, antwortete er ſtolz.Ich dachte nie daran, mich zu beklagen oder zu rechtfertigen; aber ihr zwangt mich, mich auszuſprechen.

Welchen Brief, um des Himmels Willen?

Den, welchen ich euch in dem Augenblicke ſchrieb, wo ich von meinen Wunden hinreichend hergeſtellt war

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