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kam zu dem Entſchluſſe, wenn Sybrandt den nächſten Tag käme, um Abſchied zu nehmen, ihm eine Urkunde zu überliefern, durch welche er in den Beſitz des Ver⸗ mögens ſeines Oheims eingeſetzt wurde, und welche ihr Vater für ſie bereit halten ſollte, auf der Annahme der⸗ ſelben zu beſtehen und ihm dann, ohne einen Seufzer, ohne eine Thräne, für immer Lebewohl zu ſagen. Am Morgen bat ſie um die Erlaubniß, wenn Sybrandt ihre Mutter zu ſprechen verlange, ihn allein zu ſehen. Ihre Bitte wurde zugeſtanden und ſie harrte mit zitternder Ungeduld ſeines verſprochenen Beſuches.
Er kam bald nach dem Frühſtücke und Madame Vancour war entzückt über die Veränderung, welche die militäriſche Uniform ſtatt des ſchnupftabaksfarbenen Gewan⸗ des von Ten Broeck hervorgebracht hatte. Nach einer ziemlich peinlichen und verlegenen Einleitung zwang ſich Sybrandt, nach Catalina zu fragen.
„Sie iſt lange krank geweſen,“ ſagte die Mutter,— „und ihr werdet ſie kaum wieder kennen. Aber ſie wünſcht, euch zu ſehen.“
„Mich zu ſehen?“ rief Sybrandt und ſein Herz drohte zu ſpringen.
„Ja— euch— ihren alten Spielgenoſſen und Vet⸗ ter. Iſt das ſo außerordentlich?“ verſetzte Madame lächelnd.—„Sie iſt in dem nächſten Zimmer. Geht zu ihr.“


