Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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ſo viel heißt, als Herz und Hand ſind zu euern Dienſten.

Sybrandt erzählte nun, was der Leſer bereits weiß das Benehmen Catalina's zu New⸗York, ſeinen Zorn, ſeine Eiferſucht, die Geſchichte mit dem Gemälde, Gilfillan's Geſtändniß und endlich die Abſendung des Meſtizen an die Ufer des Hudſon.

Sir William hörte mit freundlicher Aufmerkſamkeit zu und dachte nach dem Schluſſe eine Zeitlang nach.

Seltſam! ſagte er endlich.Das Benehmen eurer Geliebten kann auf Rechnung der Gewiſſensbiſſe, verwundeten Stolzes und Zartgefühls kommen. Daß aber Oberſt Vancour, ein Mann von ſo edlem Herzen und ſo beſonnenen Geiſtes, wie ich ihn kenne; daß vor allem euer guter Oheim, Vater Dennis, welcher, wie ihr ſagt, euch, von eurer zarteſten Jugend auf, mit ſo unwandelbarer Liebe und Güte behandelt hat daß er etwas ſo gefühlloſes geäußert, liegt außerhalb aller vernünftigen Möglichkeit. Ich begreife es nicht, ihr müß⸗ tet dann hintergangen worden ſein; und von wem anders, als doch das kommt nicht in Frage. Ihr habt euch ſelbſt und mich hinſichtlich des Charakters der Miß Van⸗ cour getäuſcht, oder es iſt unmöglich, daß ſie ſo gehan⸗ delt hat.

Ich halte es faſt für unmöglich. Aber ſie kann mein Benehmen in einem andern Lichte betrachtet haben, als ich es euch hingeſtellt habe. Der Stolz des Vaters