Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Sehr krank gerade nachdem wir die Nachricht erhal ich glaube, es ſind jetzt zwei Monate. In der That, ſie iſt kaum wieder hergeſtellt; ihr werdet erſtaunt ſein, wie blaß ſie ausſieht faſt ſo blaß, wie ihr ſelbſt ſeid. Doch gute Nacht ich kann es nicht länger aufſchieben, Mutter und Tochter mit der Nachricht zu beglücken, daß der Einen ein Neffe, der Andern ein alter Freund wiedergegeben worden. Ihr werdet euer Wort halten und morgen kommen?

Gewiß, Sir!

Sie zu beglücken? dachte er, die Worte des Ober⸗ ſten wiederholend,ſie mit der Nachricht zu beglücken, daß ich noch lebe! Pah! Keine von Beiden bekümmert ſich um mich, ſonſt hätten ſie auf meine Briefe geant⸗ wortet. Doch ein Gedanke fuhr ihm plötzlich durch den Kopfwie, wenn Sir William recht hätte wenn ſie meine Briefe gar nicht erhalten hatten? Es iſt möglich und morgen ſoll ſich mein Stolz ſo weit herab⸗ laſſen, daß ich die Frage aufwerfe. Es iſt nur gerecht gegen alte Freunde, daß man ihnen Gelegenheit gibt, ſich gegen den Vorwurf der Vernachlaͤſſigung oder unfreundlichkeit zu rechtfertigen.