Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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wenn ich ihm ſage, daß er wirklich den Reſt der Schläfer erweckte und den Zauber der ſchwarzen Inſeln löſ'te. Sebald ſie ihre Blicke auf den Fremden richteten, ertönte der Ruf:„ein'Spenſt, ein„Spenſt!“ mit weitverhallen⸗ der Kraft und augenblicklich folgte das Auseinanderſtäuben der ganzen ſchwarzen Race in verſchiedenen Wegen— durch Thüre und Fenſter— den alten Patriarchen aus⸗ genommen, der noch auf dem Geſichte lag, mit den Füßen arbeitete und wie ein Löwe brüllte.

Kehren wir nun in das Haus des Oberſten Vancour und zu dem wohlgewärmten Geſellſchaftszimmer zurück, wo die Familie ſich, wie gewöhnlich, verſammelt hatte. Der Oberſt las; Madame— ich wollte, ich könnt' es übergehen, aber die Gewiſſenhaftigkeit, mit welcher ich alles einzelne zu ſchildern habe, erlaubt es nicht— Madame ſtrickte für eine arme Frau, welche ſich in eben dieſem Augenblicke in einer benachbarten Schenke gütlich that, ein Paar Strümpfe; und Ariel war, wie gewöhnlich in dieſer Abendſtunde, feſt eingeſchlafen und muſikaliſch, wie je. Catalina, die arme Catalina, war an dem Fenſter, wo ſie bei dem verbleichenden Lichte des Tags die Oede der Natur ſehen und mit ihr phantaſiren konnte.

In dieſem Augenblicke ſtürzte einer der ſchwarzen Schutzgeiſter des benachbarten Hauſes unangemeldet in das Zimmer und grüßte die Geſellſchaft mit dem Geſchrei:

„Ein'Spenſt! EinSpenſt! Maſſa Sybrandt'Spenſt.“

Ariel fuhr von ſeinem Lehnſtuhle auf.