Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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mit der unſeligen Beſchäftigung, ſeinen Mitgeſchöpfen, den Armen, Gutes zu thun, indem er ſie lehrte, daß es, wie der weiſe, edle Franklin ſich ausdrückt, noch andere Unter⸗ haltsmittel gebe als Fleiß und Sparſamkeit.

Dieſe Unterlaſſungsſünden wurden jedoch von ſelte⸗ nen, ſchätzenswerthen Tugenden mehr als aufgewogen. Er machte ſich nie der kleinſten Ungerechtigkeit gegen ſeine Nebenmenſchen ſchuldig; er verſagte ſeine guten Dienſte oder ſeine Empfehlung dem Würdigen nie und fragte, ehe er half, niemals, ob es ſich von einem Mitgliede ſeiner Lieblingsgeſellſchaft handle, und ob Einer die oder jene Kirche beſuche. Er ging ruhig ſeines Wegs, ohne jemanden mit ſeinen Ellenbogen anzuſtoßen oder ſich in ſeine Angelegenheiten zu miſchen, wenn er es nicht begehrte; und in dem Kreiſe, in welchem allein gewöhnliche Men⸗ ſchen durch ihre Bemühungen und ihre Wohlthaten nütz⸗ lich werden können— in dem Kreiſe ſeiner Freunde, Verwandten und Nachbarn— übte er ſein ganzes Leben lang einen wohlthuenden aber gemäßigten Einfluß, daher ihn auch alle, die ihn kannten, im Leben innig liebten und ſein Andenken nach ſeinem Tode werth hielten. Als er ſtarb, hinterließ er, was er von ſeinem Vater ererbt, ſeinen nächſten väterlichen Erben und beleidigte den Him⸗ mel nicht, indem er ſeine Verwandten enterbte, um ſeine Sünden möglicherweiſe zu ſühnen.

Zwei Tage nach dem Tode dieſes guten Mannes, bei deſſen Andenken,— ich gern verweile— ich geſtehe