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von Ungeduld und Ruheloſigkeit, welche mit ſeinem gewöhnlichen Benehmen im vollkommenſten Widerſpruche ſtand. Es ſchien, als wenn ſein Geiſt durch entgegen⸗ geſetzte Gefühle irgend einer Art getrübt wäre, denn er ſchloß ſich häufig in ſeiner kleinen Wohnſtube ein, wo ſeine Papiere lagen und wo man ihn, wenn er zum Eſſen gerufen wurde, an ſeinem Tiſche mit den Papieren vor ſich und den Kopf auf den Ellenbogen geſtützt, antraf. Wenn er auf dieſe Weiſe geſtört wurde, ſo ſchien er darüber eher froh, als bös zu ſein, als hätte man ihn irgend einer unangenehmen Arbeit oder Ungewißheit über⸗ hoben. Am vierten Tage nach der Nachricht von Sybrandt's Tod fand man ihn in ſeinem Lehnſtuhle leblos. Er war ohne Schmerzen hinübergegangen, denn ſein Antlitz hatte ganz den ruhigen Ausdruck eines ſanften Schlafes und er ſaß cofrecht wie immer im Leben da.
„Ach, arme Maſſa!“ rief der alte farbige Mann:— „er jetzt ſeine letzte Pfeife geraucht haben!“ und die Natur preßte einige biedere Thränen aus ſeinem trocke⸗ nen, altersſtumpfen Gefühle.
Dennis Vancour war ein guter Mann. Er war nie— denn es war damals nicht Mode— Sekretär, oder, was beſſer iſt, Schatzmeiſter einer Geſellſchaft, welche es über ſich nahm, den ſauern Verdienſt Anderer unter Müßiggängern und Beutelſchneidern zu verkaufen. Er ging nicht herum, das, was er ſelbſt geben konnte,
n; er vergeudete ſeine Zeit nicht
von andern zu erbettel


