nicht hier zu New⸗York unter den ſchönen Rothröcken und den glänzenden Achſelbändern; aber ich bin deſſen ganz überzeugt, daß ich ihn auf dem Lande lieben könnte.“
„In den ſchnupftabaksfarbenen—?“
„In jeder Farbe, denke ich. Um euch die Wahr⸗ heit zu ſagen, Baſe, ich ſchäme mich der Art, wie ich ihn nach einer Trennung von Monaten empfangen und in der letzten Nacht auf dem Balle behandelt habe. Ich glaube, ein böſer Geiſt hat ſich meiner bemächtigt.“
„Es war nur der Stolz des Weibes, meine Liebe, der euch einflüſterte, der glänzenden Ausſicht zu achten, die euch erwartet. Wißt ihr wohl, daß ihr eine Gräfin werden könnt, wenn ihr nur wollt?“
„Ich hätte vielleicht Luſt dazu; aber ich wäre lieber eine glückliche Frau als eine titulirte Lady.“
„Iſt es möglich?“ rief ihre Baſe und hob ihre Augen und Hände in Erſtaunen empor.
„Gewiß und wahrhaftig.“
„Dann müßt ihr mehr oder weniger ſein, als ein Weib,“ rief die Andere und ſchnappte nach Athem.
„Hört mich an, theure Baſe. Ich weiß wohl, ihr hattet nur mein Glück vor Augen, als ihr Sir Thickneſſe und den Oberſten Gilfillan ermuthigtet, um meine Gunſt zu werben. Die Wahrheit iſt aber, daß mir keiner von beiden gefällt, und daß mir mein Vetter Sybrandt gefällt. Sir Thickneſſe iſt ein ſtolzer, alberner Tölpel,


