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ſie ſehr,“ dachte Sybrandt, während Aerger und Unmuth in ihm wütheten.
Am nächſten Morgen frühſtückte Sybrandt zu Haus, ſagte wenig und dachte viel— der beſte Weg, für einen Pinſel zu gelten. Mrs. Aubineau fragte ihn fünfzig Mal nach dem Ball und ganz abſonderlich nach Miß van Borſum. Sie konnte aber nichts aus ihm herausbringen, als daß er dieſe junge Dame ungemein bewundere. Dies war eine mächtige Lüge; aber die Liebe lehrt Alles, das Beſte, wie das Schlimmſte; Himmel und Hölle ſind ſtets in ihrem Gefolge. Catalina ließ ſich augenblicklich zu Gunſten Gilfillan's hören, von welchem ſie gleichfalls erklärte, ſie bewundere ihn ungemein. Dies war auch eine Unwahrheit. Er ergötzte ſie und diente ihrer Eitel⸗ keit; die Wahrheit iſt aber, daß ſie ihn weder bewunderte noch achtete. Die Aufmerkſamkeit und Artigkeit eines Adjutanten war jedoch etwas, was keine ſterbliche junge Dame dieſes entarteten Zeitalters, zu New⸗York wenig⸗ ſtens, freiwillig wegwerfen konnte.
Sobald Catalina ihre Bewunderung über Gilfillan auf dieſe Weiſe an den Tag gelegt hatte, ſtand unſer Held, obgleich er den Mund voll Semmeln hatte, plötzlich von dem Tiſche auf, griff nach ſeinem Hut und eilte auf die Straße, obgleich Mrs. Aubineau ihm nachrief, ſie habe eine Morgenpartie für ihn angeordnet.
„Catalina,“ ſagte Mrs. Aubineau,„beabſichtigt ihr 6*


