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die Geſellſchaft währte und die junge Dame unter dem Einfluß der Mode blieb, durch dieſen Gedanken lächerlich.
Sie fand allgemach, daß ſie ſich ihres alten Bewun⸗ derers ſchämte, deſſen Aufmerkſamkeiten ſie mit einer gewiſſen Verlegenheit und einer ſtolzen Kälte hinnahm, welche er augenblicklich ſah und fühlte, denn Sybrandt war kein Thor, obgleich er ein ſchnupftabakfarbenes, von einem holländiſchen Schneider gemachtes Kleid trug. Auch fehlte ihm nicht ein Funken des Stolzes, der die ihm innewohnende Ueberlegenheit über den vergoldeten Schwarm rings um ſich fühlt. Sobald er den Zuſtand der Gefühle Catalina's erkannte, kam er ihr nicht mehr als halbwegs entgegen und verſchanzte ſich hinter ſeine alten Bollwerke— ſtolze Demuth und ſchweigende Verachtung. Er ſprach dieſen Abend nichts mehr mit ihr. Obgleich Catalina in ihrem Herzen fühlte, daß ſie dieſe Vernachläſſigung ver⸗ dient habe, war ſie damit doch nichts weniger als zufrieden. Sie wurde nur noch mißvergnügter, ſich ſo vernachläſſigt zu ſehen. So würde Gilfillan ſich nicht benommen haben, dachte ſte, während ſie ſich in das Gedächtniß zurückrief, daß er, je ſchlimmer ſie ihn behandelte, um ſo demüthiger und aufmerkſamer wurde. Dieſe Gleichgiltigkeit oder Unterwerfung unter ihre Launen nahm ſie für einen Beweis innigerer Liebe und verfiel dadurch in einen Irrthum, welcher das Glück ſo manches Weibes unter⸗ graben hat und noch Manche unglücklich machen wird,
trotz allem, was ich über den Gegenſtand ſagen kann. Paulding. IV. 6


