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den, welche Unbeholfenheit für Würde, und Plumpheit für edles, vornehmes Weſen hielten, und ihn ſo in den Stand ſetzten, eine Rolle zu ſpielen. Der Leſer wird ſich gütigſt erinnern, daß ich von längſt vergangenen Tagen ſpreche und daß die engliſchen Stutzer ſeitdem durch häufiges Zuſammenſein mit unſern lebendig geiſt⸗ reichen Schönen an Anmuth und feinen Sitten bedeu⸗ tend gewonnen haben. Ich eile jedoch meiner Geſchichte zuvor.
Sei dem, wie ihm wolle, ich muß mit Leidweſen eingeſtehen, daß das früher erwähnte ſchnupftabaksfarbene Gewand, das Kichern der jungen Damen, die Kritik ihrer Mütter, und vor allem die muthwilligen Bemerkungen der Offiziere, die bösartigen Seitenreden der Mrs. Aubi⸗ neau, nebſt einem gewiſſen heimlichen Bewußtſein von Seiten unſerer Heldin, daß Sybrandt in dieſer prunk⸗ reichen Geſellſchaft keine ſonderliche Rolle ſpiele, nicht ſehr zu ſeinen Gunſten wirken konnten. Man kann von den Frauen im Allgemeinen(ich meine, bevor ſie verhei⸗ rathet ſind) nicht ſagen, daß ſie irgend eigene Anſichten hätten. Sie ſtehen gewöhnlich ganz unter der Herrſchaft der Mode. Sie werden etwas nicht thun, obgleich es ganz unſchuldig iſt, weil es nicht Mode iſt; und ſie wer⸗ den öfter etwas thun, welches gegen das Zartgefühl der Geſellſchaft anſtößt, weil es Mode iſt. Ja, ſelbſt ihre Tugenden ſcheinen manchmal das Spiel der Mode zu ſein, die nichts anderes iſt, als das Ergebniß der Launen


