Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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gebrochenen Herzen für den Verluſt eines Mannes ent⸗ ſchädigte, indem es ſie in den Stand zatzte, einen Zweiten mit der dem Erſten entriſſenen Summe zu kaufen. Er beſchloß daher, unſere Heldin aufzugeben und ihr das Herz zu brechen. Es kam dieſem guten Herrn nie in den Sinn, daß ſie glücklich ſein könne, ihn los zu ſein. Um ſie aber noch mehr zu demüthigen, beſchloß er, einer Andern ſein Herz zu weihen. Er wählte zu dieſem Behufe die Frau eines guten Bürgers, die in der Broad⸗ ſtreet wohnte und an welche er einen flammenden Liehes⸗ brief in engliſcher Sprache ſchrieb. Die gute Frau konnte ihn aber ncht leſen, denn man glaubte in jenen einfachen Tagen, für eine ehrſame Frau reiche Eine Sprache voll⸗ kommen hin; ſie brachte das Schreiben daher ihrem Mann, um es ihr zu verdolmetſchen. Der würdige Bür⸗ ger war ganz in denſelben Umſtänden wie ſeine Frau, Sprachkenntniſſe betreffend, und gab den Brief dem Ober⸗ ſten Gilfillan, einem ſeiner alten Bekannten. Darauf begab er ſich damit zu Sir Thickneſſe, um ſich mit ihm zu bereden und zu hören, wasde Duyvel er damit meine.Ihr könnt meineVrouw nicht heirathen, weil ſie einen Mann pereits had, ſagte er mit allem Anſchein von Logik. Gilfillan machte eine prachtvolle Geſchichte aus dieſem Begebniß und der würdige Baronet wurde, wohin er auch kam, ſo verfolgt, daß er bald Urlaub nahm und nach England zurückkehrte, wo er, wie man erzählte, eine Menge ſtolzer Dummköpfe gefun⸗