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blosgeſtellt war, das Herz eines brüllenden Löwen zum Zagen gebracht haben. Die jungen Damen, welche Cata⸗ lina um die Eroberung der zwei Adjutanten beneideten, rächten ſich, indem ſie hinter ihren Fächern über ihren Zukünftigen kicherten.
„Gott!“ flüſterte Miß van Dam der Miß Twenty⸗ man zu,—„habt ihr je einen ſo altmodiſchen Burſchen geſehen? Ich ſchwöre, er ſieht aus, als wenn er um ſei⸗ nen Verſtand gekommen wäre.“
„Und dann ſeine ſchnupftabaksfarbenen Beinkleider!“ ſagte die Andere:—„er iſt hübſch, gewiß; was iſt aber ein Mann ohne rothe Uniform und Achſelbänder?“
Meine Leſerinnen werden die Einfüuhrung eines gewiſſen übelklingenden Wörtchens in der Antwort der jungen Dame entſchuldigen, wenn ſie hören, daß es leiſe geflüſtert worden. Ich bin der Letzte, der ſich an dem weiblichen Zartgefühle verſündigt und kenne zu gut die Pflichten eines Schriftſtellers gegen das ſchöne Geſchlecht und die guten Sitten, um nicht zu wiſſen, daß es im höchſten Grade unzart, ſolche Worte hören zu laſſen, obgleich es jungen Damen heut zu Tage erlaubt iſt, ſich in Geſellſchaften und auf Bällen auf die freiſinnigſte Weiſe zu präſentiren und Fremden zu geſtatten, ſie beim Tanze um den Gürtel zu faſſen. In der Moral der Mode beſteht das Unzartgefühl nicht ſowohl in der Sache ſelbſt, als in dem Worte, welches man zu ſeiner Bezeich⸗ nung anwendet.


