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Unſere Heldin bat und widerſetzte ſich— Gilfillan lachte; ſie wurde bös— Gilfillan lachte noch lauter; ſie bewies ihm ernſtlich das Unpaſſende eines ſolchen Beneh⸗ mens und die Folgen, wenn man das Gemälde in ſeinen Händen ſähe— alles half nichts; er hatte tauſend wilde, rodomontirende Betheurungen zu machen und ſchwor, er wolle das Bild nicht behalten, ſondern ihm nur eine Nacht im Geheimen ſeine Anbetung und Vergötterung erweiſen, und es dann zurückgeben, vorausgeſetzt, daß er es nicht durch ſeine Küſſe zu Grund richte; zum Schluſſe machte er aus der ganzen Sache einen Scherz und brachte unſere Heldin trotz ihres Aergers zum Lachen. Kurz, er nahm das Bildchen mit der feierlichen Zuſage eines Lieb⸗ habers mit, es den nächſten Tag zurückzugeben. Aber den nächſten und den folgenden Tag hatte er ſolche wun⸗ derliche, ſeltſame oder humoriſtiſche Entſchuldigungen zur Hand, es noch einen Tag zu behalten, daß Catalina ſeiner unwiderſtehlichen Fratzenhaftigkeit nachgab und ſich wirklich ſchämte, bös zu werden.
Nach Verlauf einer Woche gab er das Bild mit der Verſicherung zurück, nur der Umſtand, daß es wirklich die Darſtellung einer Gottheit ſei, habe es wunderbar vor dem Verderben, welches ihm durch das Inbrünſtige ſeiner Andacht drohte, gerettet. Nach kurzer Zeit hatte Catalina alles verziehen und vergeſſen.


