Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Madamen, welche verheirathbare Töchter haben, ſind bereit, vor Neid zu ſterben.

Nun, ſo laßt ſie ſterben, wenn ſie wollen.

Laßt ſie ſterben! Ei unmenſchlicher Menſch, der ihr ſeid, ſchämt ihr euch nicht vor euch ſelbſt? Die armen Seelen!

Dies gehört aber nicht hierher. Nicht über das, was Andere denken oder ſagen mögen, ſondern über das, was wir zu thun haben, wollte ich mit euch berathen.

Gut, mein Lieber, ich bin Willens, mich ſo viel als ihr wollt, um Rath fragen zu laſſen; aber ich ſage es euch vorher ihr mögt vorbringen, was ihr wollt, nichts wird meine Anſichten und mein Benehmen ändern.

O, wenn dies der Fall iſt, Madame, werde ich meinen eigenen Weg gehen. Ich werde noch heute an Sybrandt Weſtbrook ſchreiben und ihn einladen, herab zu kommen und den übrigen Theil des Winters bei uns hinzubringen. Man muß ihn ſelbſt ſeine Intereſſen wah⸗ ren laſſen, da ihr es nicht thun wollt.

Wenn ihr ihn einladet, ſo muß ich euch einmal für allemal ſagen, mein Lieber, daß ich nicht höflich gegen ihn ſein werde.

Ich werde dann ganz beſonders höflich ſein.

Ihr wollt?

Ja!