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Daß ſich Oberſt Gilfillan bei dem erſten Anblick eines ſolchen Weſens ſterblich verliebte, war eben ſo natürlich, um nicht zu ſagen, unvermeidlich, wie die Exploſion eines Pulverfaſſes, das man dem Feuer ausſetzt. Ich will nicht behaupten, daß ſich ein Funken Intereſſe's ſeinem Feuer beigemiſcht hätte, aber man kann es immerhin als einen in der menſchlichen Natur begründeten Satz anneh⸗ men, daß der uneigennützigſte Liebhaber nicht ſehr viel dagegen einzuwenden hat, wenn ſeine Geliebte ein hin⸗ reichendes Vermögen beſitzt. Als Gilfillan Catalina zum zehnten Male ſah, erklärte er ihr geradezu ſeine Liebe und während ihrem elften Zuſammenkommen bot er ihr ſeine Hand und ſein Vermögen dar, wobei er ſeinen Degen zu ihren Füßen legte und eingeſtand, in ihm beſtehe lediglich das letztere. Er that dies jedoch auf eine ſo wilde, aus⸗ ſchweifende Art, und mit einem ſo wunderbaren Gemiſche von Humor und Pathos, Scherz und Ernſt, daß die junge Dame darüber wie über eine Rotomontade lachte. Sie gewöhnte ſich nach und nach an ſeine Extravaganzen und ſeine gutmüthigen Excentricitäten ergötzten ſie. Unter⸗ deſſen verſäumte ſie die Winter⸗Ergötzlichkeiten nicht und wurde die regierende Schöne der Saiſon.
Jetzt fühlte Sir Thickneſſe Throgmorton ſich plötzlich getrieben, ſeine ganze Kraft zuſammen zu nehmen und Catalina mit ſeiner Beachtung zu beehren. Man wird immer finden, daß die dümmſten Geſellen um die glän⸗ zendſten Erſcheinungen der Geſellſchaft ſich bewegen, wie


