Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Motten und ähnliches Ungeziefer der Nacht ſich verſtecken, um in dem Glanze der angezündeten Wachskerzen zu ſchwelgen. Außer dieſem allgemeinen Hange wurde Sir Thickneſſe durch ein anderes und ſonderlicheres Motiv geſtachelt. Er war beſonders eiferſüchtig auf Gilfillan, welcher ſeine ſeltenen Vollkommenheiten immerdar in den Schatten ſtellte und deſſen Witz, Geiſt und gute Natur die bleierne Stumpfheit und den albernen Stolz des Andern noch anmuthsloſer machte.

Den erſten Beweis der Ergebenheit des Sir Thick⸗ neſſe erhielt unſere Heldin eines Abends in einer(Geſell⸗ ſchaft ſeiner allmächtigen Excellenz, des Statthalters. Er bückte ſich nämlich wirklich, um ihren Fächer aufzuheben. Worauf Madame van Borſum, Madame van Dam, Madame Twentyman und zwanzig andere Madamen, welche verheirathbare Töchter hatten, in Ohnmacht ſielen. Was dieſe Handlung der Ergebenheit noch auffallender machte, war der Umſtand, daß Sir Thickneſſe in Folge der Strenge und Engheit ſeines Koſtüms ſich auf ein Knie niederlaſſen mußte, um ſie zu vollbringen. Die jungen Damen kicherten hinter ihren Fächern und Gil⸗ fillan ſchwor, es erinnere ihn an eine hölzerne Gottheit, welche einer ſchönen jungen Prieſterin Weihrauch ſtreute, was ziemlich wie ein Bull klang. Als Sir Thickneſſe dieſe glückliche That der Galanterie vollbracht hatte, ſtol⸗ zierte er davon und brachte den übrigen Theil des Abends in einer Ecke, in würdevoller Gleichgiltigkeit hin, da er