Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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eigene Klaſſe aufgetreten; aber ſie wußte doch die Namen von Shakſpeare, Milton, Bacon und Locke zu handhaben dieſe vier großen Wörter, von denen aller Ruhm, welchen die Engländer in Bezug auf Dichtkunſt, Philoſophie und Metaphyſik anſprechen, abzuhängen ſchien, die eine Art Fahne bilden, unter welche ſich jeder Schwachkopf gerne flüchtet, um einige der glanzreichen Strahlen ihres Ruhms auf das mitternächtliche Dunkel ſeines Geiſtes zu leiten. Dieſe echte John⸗Bull⸗Anſicht betrachtete Mrs. Aubineau als ſo feſt begründet und außer allen denkbaren Zweifel geſtellt, daß ſie immer mit einer ergötzlichen Einfalt davon ſprach, welche ihren Grund in einer vollkommenen Zuver⸗ ſicht auf einen unwiderſprechlichen Punkt hatte, dem die ganze Welt, ihren Mann ausgenommen, eben ſo einmüthig beiſtimmte, als der Gewißheit des Daſeins der Sonne an einem heißen Sommertage. Die vereinſamte Aus⸗ nahme, deren wir eben gedacht haben, angehend, ſo war ſie damit in ſich längſt fertig und ſchrieb ſie jener uner⸗ klärlichen ehelichen Sympathie zu, welche ſo viele Männer lockt, jeder fremden Frau, ſie mag tauſend Mal unrecht haben, recht zu geben, der ihrigen aber zu widerſprechen, ſo oft ſie recht hat. Die Verwandtſchaft dieſer Dame mit unſerer Heldin gründete ſich auf eine Heirath zwiſchen dem älteren Aubineau und einer Schweſter des Oberſten Vancour.

Den Haͤnden der Mrs. Aubineau übergab der Oberſt für den Winter ſeine Tochter und theilte ihr zugleich