ihr Verhältniß zu Sybrandt Weſtbrook mit, worüber ſie nicht wenig in ihr Fäuſtchen lachte. Sie hatte bereits einen Plan in ihrem Kopfe, wie ſie ihr reiches und ſchönes Bäschen in eine viel glänzendere Sphäre zu erheben im Stande ſei, als ſich Catalina nur denken konnte. Nach dem Verlaufe von acht oder zehn Tagen nahm der Oberſt Abſchied und eilte auf dem guten Schiffe, der Watervliet, heim, deſſen Eigenthümer ſich mit dem Aus⸗ und Einladen wegen der ſpäten Jahreszeit mächtig geeilt hatte.
Catalina war auf manchfache Weiſe mit faſt allen achtbaren und reichen Familien der Hauptſtadt und ihren Umgebungen bekannt— nämlich mit der Philipp, der Stuyreſand, der Van Courtland, der Beekman, der Bayard, Delancey, Gouvernor, Van Horne, Rapulye, Rutger, Walton uund einem Schock anderer, deren Auf⸗ zeichnung zu langweilig iſt. Es konnte ihr daher natürlich nicht an Beſuchen und Einladungen fehlen und alles ver⸗ ſprach einen ergötzlichen Winter. Aber alle dieſe guten Leute ſtanden in der Schatzung der Mrs. Aubineau auf einer untergeordneten Stufe im Vergleiche— nicht mit ſeiner Majeſtät Statthalter und deſſen Familie, denn dieſe waren außerhalb des Bereiches menſchlicher Vergleichung— ſondern mit den Familien des Oberrichters ſeiner Maje⸗ ſtät, des Generalanwalts und der General⸗Fiscale ſeiner Majeſtät, und überhaupt mit den Familien der, wenn auch noch ſo untergeordneten Beamten und Bedienſtigten


