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geweſen. Als Kapitän Baltus dies ſah, befahl er, wie ein kluger Schiffsherr, der er war, alle Segel niederzu⸗ laſſen und den Anker zu lichten.
„Es war hohe Zeid, ſich vor einem Wintſtoß zu wahren,“ bemerkte er weislich.
„Ein ſolcher Vorfall auf der See würde ſich als etwas ziemlich ernſtes erwieſen haben,“ ſagte der Oberſt.
„Ich weiß nit, was ihr meind, antwortete Baltus,—
„aper, nach meiner Anſichd, iſt ter Underſchied nit ſehr groß, ob ein Menſch in ter See erdrinkd oder in dem Fluſſe.“
Der Oberſt wußte nichts dagegen einzuwenden und begab ſich bald mit ſeiner Tochter in ſeine Kajüte.
Mit dem erſten, hellen Morgenſtrahl des nächſten
Tages ſchaute Kapitän Baltus rund um nach allen Rich⸗
tungen, nach Oſt, Weſt, Nord und Süd, um zu ſehen, ob nicht irgendwo wieder ein Windſtoß gebraut werde; und da er ſich überzeugte, daß keine Wolke am Himmel ſei, befahl er vorſichtig, das halbe Klüber und große Segel auszuſetzen, um von dem ſchwachen Landwinde, der gerade die Oberfläche des Waſſers kräuſelte, Vortheil zu ziehen. Nach einigen Stunden kamen ſie an den Fuß des großen Dunderbarrak aus dem Felſenpaſſe und fuhren langſam in das ſchöne Amphitheater ein, über das die Natur all ihre Schätze und all ihre Reize ausgegoſſen hat. Nichts Weſentliches und des Ernſtes unſerer Erzäh⸗ lung Würdiges begab ſich während der übrigen Fahrt.


