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„Hier iſt ter Tüfel!“ rief Baltus.
„Und die alte Frau,“ ſagte der Oberſt lachend:— „Aber kommt, Kapitan— je mehr ich ſehe, deſto neu⸗ gieriger werde ich, den Verfolg eurer Geſchichte zu hören.“
„Einſt, ta war eine alde Frau—“
Ein dumpfes Murren in den Bergen unterbrach ihn abermals.
„Da iſt die alte Frau wieder,“ ſagte der Oberſt.
„Tas iſt der alde Tüfel!“ rief Baltus, ſprang auf und forderte„alle Hände“ zuſammen, die Fallen loszu⸗ laſſen. Ehe dies aber geſchehen konnte, traf einer jener plötzlichen Windſtöße, wie ſie im Herbſte in den Hochlan⸗ den ſo gewöhnlich ſind, das Schiff und warf es beinahe auf ſeine Seiten. Die Heftigkeit der Bewegung war ſo groß, daß ſie den Oberſten und Catalina fortriß und ſie würden, ohne die Brüſtung des Verdecks, unvermeidlich ihren Tod gefunden haben. Der Watervliet war jedoch ein gutes holländiſches Schiff von ſehr paſſender Breite des Gebälks und es war nicht leicht, ihn ganz umzule⸗ gen. Eine oder zwei Minuten bebte er und kämpfte mit dem Ungeſtüm des Windes, der aus den Bergen daher brüllte und durch die Segel pfiff; bald aber hob ſich das gute Schiff wieder, ſtellte ſich langſam in den Wind auf, wiegte ſich bequemlich und ſchlug trotzig mit den Segeln an. In der nächſten Minute war wieder alles ſtill und ruhig. Die Wolken zogen vorüber, der Mond ſchien hell und die Waſſer ſchliefen, als wären ſie nie geſtört


