Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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ihren Verwandten, ihrer Heimath, ihrem Herde und vor all dem, was als Anker diente, an dem das Herz feſt hielt in den Wechſelfällen des Lebens, bei Sturm und Gewitter, bei Windſtillen und kochender Brandung. Und dann die verwünſchten Rothröcke flüſterte ihm ein boshafter Dämon mit teufliſchem Grinſen zu, wenn ſie ihnen, und der Mode, und dem Beiſpiele aller Frauen, den jungen wie den alten, den ledigen und ver⸗ heiratheten, widerſteht, müßte ſie mehr ſein als ein Weib. Solche düſtere, aufregende, wunderliche Gedanken umla⸗ gerten ſein Herz am kommenden Tage, als er Catalina an das Schiff begleitete, welches ſie entführen ſollte; aber ſein Stolz begrub ſie in ſeine tiefſte Bruſt und er ſchwieg und ſein Herz blutete.

Ich werde mit den Vögeln im Frühjahre wieder kommen, ſagte ſie, als ſie ſein ſchmerzliches Schweigen bemerkte:du mußt glücklich ſein, aber du darfſt mich nicht vergeſſen!

Und ſie legte ihre ſchneeweiße Hand in die ſeinige. Sybrandt fühlte ſie kaum, ſo weich, ſo ſanft war ſie.

Die in der Heimath zurückbleiben, vergeſſen nie, ſagte der junge Mann.Alles, was ich ſehe, alles, was ich höre, iſt heute, morgen, alle Tage daſſelbe. Wie könnte ich vergeſſen, meinen Sinn ändern?

Du glaubſt alſo, es ſei mehr Gefahr, ich könnte den meinigen ändern? ſagte Catalina mit einem zärt⸗ lichen Lächeln.

Solche Wunder ſind ſchon geſchehen, verſetzte er

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