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und erwiderte ihr Lächeln mit einem ſchwermuthsvollen Ausdrucke. „Sybrandt,⸗„ ſagte ſie mit feierlichem Nachdrucke,—
„ſieh, der Fluß, aus dem du mich gerettet, als die Flut
mich niederzog, iſt derſelbe, der an der Stadt vorbei fließt, welche ich nun beſuche. Ich ſehe ſeine Wellen jeden Tag aus meinem Fenſter. Die Sonne, welche mir dort den Tag beingt, iſt dieſelbe, welche geſtern ſchien, als du mich vor dem Mörder beſchützteſt; und dieſelben Sterne, die auf die einſamen Stunden ſchienen, in denen du für meine Sicherheit wachteſt, ſtehen dort ſo gut wie hier, an dem Firmamente. Dieſelbe Luft, daſſelbe Licht, dieſelbe Natur, und derſelbe Gott, daſſelbe Gedächtniß und daſſelbe Herz werden mich begleiten, wohin ich gehe. Sei gerecht gegen mich, Sybrandt— wenn ich auch wollte, ich könnte dich nicht vergeſſen.“
Die argwöhniſchen Geiſter entflohen vor dieſer glän⸗ zenden Ausgeburt der Wahrheit und der Tugend, und Sybrandt gewann ſeine Zuverſicht wieder. Ein ſtiller Händedruck ſchloß ihre letzten Grüße und Wünſche in ſich und nach wenigen Minuten ſtand Sybrandt allein auf einem grünen Vorſprung des Ufers und ſah dem Schiffe nach, das raſch dem Geſichte entſchwand. Als er es nicht mehr ſehen konnte, eing er heim und es war ihm, als ſei die Welt plötzlich ier und nichtig geworden.
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