Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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Provinzielle, wie man es damals nannte, erſchien ihr wie etwas, das das Brandmahl der Gemeinheit an ſich trüge. Sie hatte überdies lange Zeit den Ehrgeiz gehegt, Cata⸗ lina mit einem der Bedienſtigten ſeiner Majeſtät verhei⸗ rathet zu ſehen, welche in jener Zeit ſich großes Gewicht gaben mit ihrem Titel prunkten ſich für adelig

ausgaben und das Wappen irgend einer der berühmten

Familien annahmen, die in dem Hofkalender inmitten von Greifen, Sphinxen, Löwen, Einhörnern, Geiern und nackten Wilden mit ungeheuren Keulen glänzten paſ⸗ ſende Embleme für die rohen Räuber, welche ſich zuerſt in dieſen ſprechenden Sinnbildern gefielen. Die gute Frau hoffte, ohne ſich deſſen vielleicht ſelbſt ganz bewußt zu ſein Catalina würde in den Freuden und Zerſtreuun⸗ gen der lebendigen Hauptſtadt des ländlichen Korydons vergeſſen und irgend eines glänzenden Adjutanten, viel⸗ leicht eines Baronet's mit einer blutigen Hand als Helm⸗ zierde, Siegerin und Beſiegte werden. Demgemäß wurde beſchloſſen, daß der Beſuch ſtattfinden und die Reiſe am nächſten Tage angetreten werden ſollte.

Mit bangem Herzen und ſchlechtverhehltem Unmuth ließ Sybrandt geſchehen, was er nicht hindern konnte. Die ſtets wachen Dämonen und Schreckbilder, welche ſeine fruhern Tage getrübt hatten, lebten wieder in ſeiner Phantaſte auf, bewegten ihre ſchwarzen Fittiche und flüſterten ihm düſtere Worte der Weiſſagung zu ſie würde glänzende Bewerber finden, denn ſie ſei eine reiche Erbin und eine Schönheit; ſie würde fern ſein von