Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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Der ſchweigſame Dennis ſagte bei ſich ſelbſt:

Nicht umſonſt hat er dieſe alten Griechen und Römer ſtudirt. Ich wollte Dominie Stettinius wäre hier und hörte dies alles.

Und der würdige Mann war ſtolz, einen ſolchen Sohn zu haben.

Es wurde nun nothwendig, die Frage abzuthun, ob der Beſuch zu New⸗York abgeſtattet werden ſollte oder nicht. Alles war vorbereitet, das Schiff harrte und die Baſe in der Hauptſtadt war benachrichtigt, daß die Ein⸗ ladung angenommen worden. Der Oberſt glaubte, es ſei am beſten, eine Entſchuldigung abgehen zu laſſen und die Reiſe aufzugeben. Catalina ich ſage es mit der Offenheit, welche einem Schriftſteller ziemt Catalina ſchwankte zwiſchen ihrer Liebe und ihrem Hange nach etwas Neuem. Welches Weib hat je der Verſuchung, zu reiſen und die Welt zu ſehen, widerſtehen können? Sie überließ die Entſcheidung jedoch pflichtgemäß ihren Eltern. Madame Vancour war eine Frau eine höchſt vortreff⸗ liche Frau aber ſie war eine Frau. Sie widerſetzte ſich nicht geradezu der Verbindung des jungen Paares, aber ſie war in ihrem Herzen nicht dafür. Ihr Ehrgeiz war mächtiger als ihre Dankbarkeit. Gleich allen ame⸗ rikaniſchen Frauen dieſes und wahrſcheinlich aller kom⸗ menden Jahrhunderte, war ſie von ihrer erſten Jugend auf mit einer thörigen Bewunderung alles Fremden behaf⸗ tet fremder Pferde, fremder Hunde, fremder Men⸗ ſchen und vor allem andern fremder Offiziere. Alles

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