Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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mich mich die euch anklagte, ihr braͤchtet dieſe Stunden mit Spiel und Ausſchweifungen jeder Art hin ja, mit Ausſchweifungen jeder Art denn ſo lautete das Gerücht, das mir zu Ohren kam. O gütiger Him⸗ mel! Welche kurzſichtige Weſen ſind wir?

Und ſie erhob ihr thränenvolles Auge zu ihm, als wollte ſie ihn um Verzeihung bitten.

Sprecht, habt ihr nicht für mich gewacht? mich beſchützt? die Stunden meines Schlafes geſchirmt?

Ich muß wohl ja ſagen.

Aber warum ſagtet ihr mir nicht, daß ihr den Indianer im Verdachte hättet, er ſtreife noch in der Gegend umher?

Hätte ich jeden Augenblick der euch wiedergegebenen Heiterkeit und Zufriedenheit vergiften ſollen? Nein! ich glaubte, euch vor Gefahr ſchützen zu können, ohne euch dadurch unglücklich zu machen, daß ich ſie euch ſehen ließ.

Und ihr gabt mich einem tauſend Mal ſchmerzlichern Verdachte preis!

Bedenkt, liebe Catalina, daß ich euern Verdacht nicht vorausſehen konnte.

Wahr; und eure Beſorgniß für meine Wahl ent⸗ rang euch den unartigen Ausruf: Gott ſei Dank! ſagte ſie und lächelte ſanft.

Was anderes hätte mich dazu bewegen können, theure Liebe? Und doch wie viel ich auch für euch fürchtete, kannte ich doch die Hälfte der Gefahr nicht.