Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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feſt an die innere Seite ſeines Verſteckes an und ſah bald, wie ein Kopf vorſichtig aus den Büſchen hervorlugte. Er war Kapitän Pipe's Kopf. Er ſah ihn bedächtig nach allen Seiten umherblicken; er ſah, wie er ſich niederlegte und auf dem Bauche fortkroch und, ſeine Flinte nach ſich ziehend, den Rand des Abhanges zu erreichen bemüht war, wo er ſein Opfer unten voll im Geſichte hatte. Geräuſchlos wie ein Schatten ſchlich ihm Sybrandt nach.

Endlich hob ſich der Indianer auf ſein Knie, ſpannte den Hahn ſeiner ſichern Waffe und legte ſie an ſeine Wange. In einem Nu war ſie ſeinen Händen entriſſen, im nächſten Augenblick hatte ſie der Indianer wieder gefaßt. In dem Kampfe ging die Flinte los und Cata⸗ lina, die empor ſchaute, hatte einen Anblick, welcher alle ihre Zaͤrtlichkeit und alle ihre Beſorgniſſe zurückrief.

Faſt an dem Rande des Abgrundes ſtanden Sybrandt und der kräftige, muskelgewandte Indianer und kämpften um ihr Leben; jeder von beiden bot faſt übernatürliche Kräfte auf, den andern in den Abgrund zu treiben; jetzt ſchien der Eine, und jetzt der Andere im Vortheil zu ſein; jetzt war ihr der Rücken des Einen und jetzt der des Andern zugekehrt, und dann ſchienen beide über dem Rande der Ewigkeit zu ſchweben. Vergebens ſtrengte ſie ſich an zu rufen die Qualen ihrer Furcht erſtickten ihre Stimme; vergebens ſtrengte ſie ſich an, die Steile emporzuklimmen die Glieder verſagten ihr den Dienſt. Immer dauerte der tödliche Kampf noch fort und von