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jetzt ſehr groß und man konnte nichts ſehen, als das, worauf das Licht aus den Fenſtern unmittelbar fiel. Ein Schatten, der ſich in dem Gemache hin und her bewegte, deutete an, daß außer der kleinen Dienerin noch jemand dort ſei und ſein Herz ſchlug mächtig bewegt, während es ihm zuflüſterte, dies müſſe Catalina ſein. Das leiſe Athmen dauerte fort und wurde raſcher und raſcher.„Soll ich Catalina zurufen, ſich in Acht zu nehmen?“ dachte er.„Nein, dadurch würde ſie nur an das Fenſter gelockt, um zu ſehen, was es gebe. Soll ich klopfen und die Dienerſchaft herausrufen? Nein; mittler⸗ weile könnte ſie um ihr Leben kommen.“
Raſch wie der Gedanke kreuzten Frage und Antwort ſeinen Kopf und raſch wie der Gedanke ſtürzte er in das Gehölz, als er Catalina an das Fenſter kommen ſah, um mit jemanden unten zu ſprechen, und ein Klappen, wie das Spannen eines Hahnes, hörte. Während er ſo that, hörte er einen leiſen Ruf der Ueberraſchung und ſah jemand in aller Eile durch das Gebüſch brechen. Sybrandt folgte dem Tone ſo raſch wie möglich und glaubte ein oder zwei Mal etwas zu ſehen, das ſich eine kurze Strecke von ihm bewegte. Was es aber auch war, es vereitelte alle ſeine Bemühungen und entzog ſich, von der Dunkelheit der Nacht begünſtigt, ſeinem Verfolger. Bei ſeiner Rückkehr waren die Läden vor Catalina's Fenſtern geſchloſſen und er beſchloß, da er ſie für die Nacht ſicher wußte, die Familie nicht zu beunruhigen.


