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Dreiundzwanzigſtes Kapitel. Der Kapitän wird endlich entlarvt.
Sybrandt entfernte ſich, in ſeinem Herzen bitter gekränkt, aber feſt entſchloſſen, Catalina vor ihrer Abreiſe, wenn möglich, noch einmal zu ſehen und ihr über ſein Betragen völlige Aufklärung zu geben. Zugleich ließ er nicht einen Augenblick von ſeiner Wachſamkeit ab. Die Nacht wurde dunkel und ſtürmiſch. Die vom Froſte angegriffenen Blätter jagte der feuchte, ſchneidende Nord⸗ oſtwind haufenweiſe nieder und ſein pfeifendes Stöhnen miſchte ſich in das laute Schlagen der Wellen an den kieſel⸗ bedeckten Ufern des Fluſſes entlang. Der junge Mann war, als die Nacht anbrach, wie gewöhnlich auf der Wache und ſah, wie gewöhnlich, nichts das Verdacht erregen konnte, bis ſich nach zehn Uhr das Fenſter in Catalina's Gemach öffnete und er die kleine ſchwarze Zofe ſah, die mit einem Lichte an demſelben ſtand und jemand in der Küche rief. Alsbald glaubte er in dem kleinen Gebüſche, ganz nahe dem Platze, wo er ſtand, ein mehr als gewöhn⸗ liches Geräuſch zu hören und in den Pauſen des Windes war es ihm, als wenn er den gedämpften Athem von jemand, der ihm nahe, vernähme. Die Dunkelheit war
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