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daß ſie eine Erbin aus der Provinz heiratheten! Ja, viele der größten Beſitzungen in der Provinz wurden, nebſt einem blühenden Fräulein, als Zugabe, gegen einen rothen Rock und ein Paar glänzender Epauletten ausgewechſelt,— zu dem größten Vergnügen der Müt⸗ ter, welche an dem Stolze der Verbindung ihren reich⸗ lichen Antheil mitnahmen. Ich kann nicht behaupten, daß die Väter und Brüder dieſe Triumphe theilten; denn bereits hatte das vornehme Weſen dieſer buntgeſchmückten Eindringlinge, und ihre unverhehlte Anmaßung und Aufgeblaſenheit in dem Herzen dieſer einfachen Provinzler ein Gefühl geweckt, welches, ſpäter ſich anderen, gleich mächtigen, zugeſellend, eine Revolution hervorbrachte, deren Einfluß die Welt noch fühlt und lange fühlen wird. Die Vancour's hatten zu New⸗York unter den reichſten und angeſehenſten Familien viele Verbindungen, und verfehlten ſelten, ihnen im Laufe jedes Herbſtes einen Beſuch von einigen Wochen zu machen. Sie fanden ſtets die beſte Aufnahme, und da der Statthalter nie nach Albany kam, ohne ſich ihre Gaſtfreiheit zu Nutzen zu machen, hielt er ſich für verpflichtet, ſie bei ihrem Be⸗ ſuche in ſeiner Reſidenz zu entſchädigen. Dieſer Verkehr mit der heitern Welt nährte gewiſſe Gefühle und Sitten, welche ihn gewöhnlich zu begleiten pflegen; im Allgemei⸗ nen aber hatte ihr Charakter doch ſtets in hohem Grade die Einfachheit des Landes, wo ſie wohnten. Hinſichtlich ihres Aeußeren unterſchieden ſie ſich nicht beſonders von


