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feinen, gut erzogenen Weltleuten; in ihren Sitten und ihrer Oenkungsweiſe aber waren ſie weſentlich verſchieden. Es herrſchte eine gewiſſe doriſche Einfachheit in ihrer Lebens⸗ weiſe, welche uns längſt verloren gegangen, und für die uns, wie ich zuweilen geneigt bin zu glauben, eine ſehr unverhältnißmäßige Entſchädigung zu Theil geworden iſt.
Dennis und Ariel, die zwei jüngeren Brüder, deren Einer ein einſam ſtehender Wittwer, der Andere ein gleichfalls einſamer Junggeſelle war, brachten einen beträcht⸗ lichen Theil ihrer Zeit in dem alten Familienſitze zu, wo ſie eben ſo heimiſch waren, wie in ihren eignen Häu⸗ ſern. Die zwei älteren Brüder liebten ſich ſehr und ver⸗ kehrten gern in ihrer ruhigen Weiſe miteinander. Sie waren manchmal einen ganzen Morgen beiſammen, ohne ein halbes Dutzend Wörter unter ſich zu wechſeln. Sie waren gewöhnt, ſich ihre Gedanken durch gewiſſe kleine, ausdrucksvolle, unartikulirte Töne und unaußdringliche Geberden mitzutheilen, welche ein Jeder ſo gut wie ſeine Mutterſprache verſtand. Ariel dagegen, beſaß einen unbe⸗ zwinglichen Widerwillen gegen den Müßiggang und konnte nie fünfzig Minuten hintereinander ſtill ſitzen, ohne ein⸗ zuſchlafen. Er war ein Meiſter im Pfropfen und Inocu⸗ liren der Obſtbaäume; ein fleißiger Aufſucher von Schwäm⸗ men und in allen Unternehmungen, welche die Förderung gutes Eſſens zum Zwecke hatten, der Erſte. Er war in der That einer jener Leute, welche ſelten ohne einen Plan zum Beſten ihrer Mitmenſchen ſind und die, obgleich ſie in
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