Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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läſſig machte, als ihre Feindſchaft ſchrecklich war. Es iſt wahr, ſie lebten jetzt in Frieden, oder vielmehr, ſie hatten ſich in ihr unvermeidliches Schickſal gefügt; man konnte ſich aber auf ihre Freundſchaft nicht verlaſſen, und ſie näherten ſich nicht ſelten den benachbarten Anſiedelun⸗ gen in der Stille der Nacht und begingen die ſchrecklich⸗ ſten Grauſamkeiten. Dieſer Zuſtand der Dinge trug dazu bei, daß ſich bei den erſten Anſiedlern ein kriegeriſcher Charakter und kühner Unternehmungsgeiſt erhielt; ſie widmeten ſich den entgegengeſetzten Beſchäftigungen des Landbebauers und Kriegers in einem Grade, welcher bei den Bewohnern des übrigen Theils der Welt ſelten gefun⸗ den worden iſt. Die Vancour's und ihre Nachbaren fanden es alle nothwendig, ſich den Künſten des Friedens und des Krieges zumal hinzugeben; alle hatten ihre Waf⸗ fen zur Hand, und alle wußten ſie zu brauchen.

Die Vancour's waren Leute von Welt, ſo wie von Vermögen. Vorzüglich ſah der Aeltere, weil er im Beſitz des Familien⸗Wohnſitzes war und einen regelmäßig geordneten Haushalt hatte, dann und wann zahlreiche Ge⸗ ſellſchaft von Alban), New⸗York und andern Orten in ſeinem Hauſe. In der That ſtand dieſes allen achtbaren Beſuchern offen, und war ſelten ohne die Gegenwart irgend eines Fremden, Freundes oder entfernten Ver⸗ wandten. Sie wurden mit jener einfachen, prunkloſen, ruhigen Gaſtfreiheit empfangen, welche ſtets eine will⸗ kommene Aufnahme andeutet.