ihr doch das Wunder gleich, daß die Stadt Albany und die Umgegend den größten Theil eines Jahrhunderts ohne den Beiſtand eines einzigen Advokaten blühte. Die Men⸗ ſchen können ohne Advokaten ſo wenig vor Gericht, wie ohne Waffen in den Krieg gehen; man nehme ihnen beide und es wird der Friedensgeſellſchaften nicht mehr bedürfen. Doch zu unſerer Erzählung.
Unter den vielen guten alten Gewohnheiten, welche in den Tagen der Unwiſſenheit und Einfalt unter unſern Voreltern herrſchten, war auch die, daß ſie ihre Schul⸗ den ſelbſt bezahlten, ſtatt dieß ihren Nachkommen zu überlaſſen. Sie wußten wenig oder nichts von der Kraft des„post obit und es kam, glaube ich, nie bei ihnen vor, daß man der prächtigen Speculation erwähnte, wäh⸗ rend des Lebens in Ueppigkeit zu ſchwelgen und ein glän⸗ zendes Haus zu machen, ihre Nachkommenſchaft aber dafür büßen zu laſſen. Als der alte Herr Vancour ſtarb, zahlte er die einzige Schuld, die er hatte— die Schuld der Natur.
Bei der Theilung der Beſitzung erhielt Egbert, der älteſte Bruder, den dritten Theil, welcher, nebſt dem alten Wohnſitze, in der Mitte lag; Dennis den zur rech⸗ ten und Ariel den zur linken Hand. Jeder derſelben nahm den Raum ein, welcher zwiſchen einer Hügelreihe und den Ufern des Hudſon lag, an welche ſie ungefähr zwei Meilen in gleicher Entfernung grenzten. Mit Rück⸗ ſicht auf dieſe Anordnung hatte Herr Vancour zu ver⸗
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