nur legt und läßt er ſo oft Eier zu gefräßigen Raupen zurück, welche viel und lange verzehren, bis ſie ſich wieder entpuppen zu leichten Gold⸗ faltern.
Der Geiſt allein erſchafft die Zeit; nun wol, ſo miß deinen kürzeſten Tag der Freude mit einer Terzienuhr, und deine längſte Nacht des Trüb⸗ ſinns mit einer Achttaguhr.
Großen Seelen ziehen die Schmerzen nach, wie den Gebirgen die Gewitter; aber an ihnen brechen ſich auch die Wetter und ſie werden die Wetterſcheide der Ebene unter ihnen.
Wir verwundern uns nie über den Sonnen⸗ aufgang einer Freude, ſondern über den Sonnen⸗ untergang derſelben. Hingegen bei den Schmer⸗ zen erſtaunen wir über den Hyadenaufgang, aber den Untergang des Regengeſtirns finden wir na⸗ türlich. Himmel! was hat unſer Herz für eine ſeltſame Aſtronomie gelernt!
im Wachen— es ſind die im Traume.
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· 2 Es gibt noch ſüßere Freudenthränen als die


