Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1820)
Entstehung
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ſten in Margarethahauſen*) eintrafen, welche anzuſingen waren, daß das Margarethahäuſer Badwaſſer, nur ſchöner als das Karlsbader, ver⸗ ſteinern und die Hand mit Juwelen inkruſtieren konnte.

Glücklicher Weiſe für die Verlobten bekam die allda badende Fürſtenbank auf einmal ſo viele Feſte zu feiern, theils Freuden, theils Trauerfeſte, weil Eilreiter mit Nachrichten ſowohl geborner Erbprinzen als geſtorbner Appanage⸗Prinzen ein⸗ trafen, daß die Sängerin faſt nichts zu thun hatte, als nur einigermaßen vor ihnen ihre ſämmt⸗ lichen hohen Freuden und Leiden durch die Sing⸗ ſtimme auszuſprechen. Mitten unter dieſen Feſt⸗ gelagen händigte unerwartet Margaretha, reich⸗ lich beſchenkt, halb von Feierlichkeiten übertäubt,

*) So eben vernehm ich von einem Liebhaber meines Vorle⸗ ſens, daß es noch ein zweites Margarethahauſen gebe, ein ritterliches Dorf im Würtemberaiſchen Orte Balingen⸗ ja noch ein drites, ein Franziskaner Nonnenkloſter⸗ unweit davon mit einigen Höfen und Zehnten Und wirk⸗ zich fand ich das zweite und dritte in Jägers Lerxicon von Mannert überarbeitet,(Band 2. Seite 273); aber dafür

gand das erſte oder meines gar nicht darin.