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Thorney-Hall : Geschichte einer alten Familie / von Holme Lee ; aus dem Englischen von Carl Müller
Entstehung
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wornach man eifrig ſtrebt, ſind für ihn zu Grunde gegangen, und er findet auf Erden nichts mehr, was für ihn exiſtirt, um ihn zu erfreuen. Das Einzige, was ihm noch geblieben, iſt eine Rückerinnerung an vergangene Zeiten, welche ſich für ihn in jene furchtbaren Worte des Predigers: Alles iſt eitel! zuſammenfaſſen läßt.

Offenbar ſind ihm noch manche Jahre ſeiner ir⸗ diſchen Pilgerlaufbahn beſchieden, welche für ihn ge⸗ wiß nicht verloren ſein werden. Er wird ſich nicht ewig in ſeine Erinnerungen der Trauer und Weh⸗ muth verſenken und dadurch verzehren. Es wird einmal der Tag kommen, wo er ſich, obſchon nicht

ohne Anſtrengung, aufrichten und die tägliche Arbeit,

das Werk der Wohlthätigkeit, der werkthätigen Menſchenliebe, wieder aufnehmen wird. Der Tag muß noch kommen, wo er im Stande ſein wird, von ſeinem Sohn zu ſprechen, von deſſen letzten Stunden zu erzählen und die ſchönen Züge ſeiner Jugend zu citiren. Hat er doch ſogar jetzt ſchon in ſeinem Ge⸗ dächtniß die rührende Geſchichte von jenem Vater wieder aufgefunden, welcher zwar den Tod ſeines

einzigen Sohnes beweinte aber doch von ihm ſagte:

Ich würde meinen verſtorbenen Sohn gegen keinen von Jenen vertauſchen, welche noch die Freude einer chriſtlichen Familie bilden!... Hugh wird an ſeinen armen Pierce ſtets nur mit einem berechtig⸗ ten Stolze denken, und dies tröſtet einigermaßen, wann der Schmerz erſt etwas älter geworden iſt. Auch die kleine Mary wird ſich tröſten. Jene Blüthe der Jugend, über welche die Winterwinde zu frühe hingeweht haben, iſt nicht für immer ver⸗

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