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Vorſichtig und unter tiefem Schweigen hinan, als ob ſie gleichſam von dieſem concentrirten Schmerz der Leidtragenden erſchreckt und der Sprache beraubt worden wären. Droben ließen ſie uns mit unſerm theuren Todten allein.
Jetzt begegnete mein Blick zum erſten Male dem⸗ jenigen meines Bruders. Es lag eine tiefe Weh⸗ muth, eine erſchütternde Traurigkeit in demſelben, welche mich um ſo tiefer ergriff, als ich ihm keiner⸗ lei Troſt zu bieten vermochte. Hierauf, während wir einander noch ſchweigend anblickten, öffnete ſich die Thüre leiſe und die kleine Mary trat herein, näherte ſich dem Sarge, ohne uns wahrzunehmen, und wäre neben meinem Bruder zuſammengeſtürzt, wenn dieſer nicht ſchnell herzugeeilt wäre und ſie eben noch rechtzeitig aufgehalten hätte. Er führte ſie hierauf beinahe bewußtlos zu ihrer Mutter zurück, und ich folgte ihm. Von hier wollte er ſich aber⸗ mals in das Gemach begeben, wo die Leiche unſers armen Pierce lag; allein ich legte ihm abwehrend die Hand auf ſeinen Arm und ſagte ſanft:„Nicht doch, Hugh! gehe heute Abend nicht mehr hinein! laß es genug ſein für heute!“— Er leiſtete meiner Bitte willig Folge, und ließ ſich von mir in den Salon führen; als ihm aber hier das lebensgroße Bild ſei⸗ nes Sohnes in die Augen fiel, kam ſein wilder Schmerz von Neuem zum Ausbruch,— er begrub das Geſicht in ſeine beiden Hände und rief mit dumpfer Stimme:
„O mein Pierce! o mein armer Sohn! warum habe ich nicht ſtatt Deiner ſterben dürfen!“
Einen Mann weinen zu ſehen, hat von jeher
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